In Anger-Crottendorf wird die Luft wieder dicker! Nach einem schweren Unfall am 12. Oktober 2026, bei dem ein Senior mit seinem Fahrrad in einen beschädigten Sicherheitsstreifen geriet und dann von einem Linienbus angefahren wurde, ist die Aufregung groß. Der Bürgerverein Anger-Crottendorf e. V. hat sich jetzt an die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und die Stadtverwaltung gewandt. Ihr Anliegen? Die Sicherheit des Radverkehrs in der Zweinaundorfer Straße zu verbessern!

Der Unfall ist nicht einfach ein Einzelfall. Laut dem Bürgerverein ist die Gefahrenstelle schon seit Jahren bekannt. Regelmäßig stürzen Radfahrende dort, oft ohne dass Dritte beteiligt sind. Diese Unfälle werden in der Statistik nicht erfasst – was für die Verantwortlichen ein echtes Problem darstellt! Die Ursachen? Die Straßenbahnschienen verlaufen ungünstig und der Sicherheitsstreifen ist stark beschädigt. Radfahrer müssen zudem von rechts in den Gleisbereich wechseln, während der Verkehr von hinten drängelt. Besonders bei nassen Bedingungen steigt das Unfallrisiko dramatisch.

Ein Aufruf zu Verbesserungen

Im Juli 2025 hatte der Bürgerverein bereits Verbesserungen gefordert, die jedoch abgelehnt wurden. Nun, nach dem jüngsten Unfall, ist der Druck auf die LVB und die Stadtverwaltung gewachsen. Man erwartet, dass die Gefahrenstelle umgehend entschärft wird. Der Verein verweist auf den Lärmaktionsplan und den Radverkehrsentwicklungsplan der Stadt, die für die Zweinaundorfer Straße zwischen Kippenbergstraße und Martinstraße Verbesserungen vorsehen. Dazu zählen die Einführung von Tempo 30 zur Lärmminderung und die Schließung der Lücke bei den Radverkehrsanlagen. Die Anwohner warten seit Jahren auf diese Maßnahmen – und das Geduldsspiel hat endlich ein Ende!

Der Radverkehrsentwicklungsplan 2030+ ist ein weiterer Lichtblick. Er zielt darauf ab, den Radverkehr in Leipzig nachhaltig zu fördern und die Mobilitätsstrategie der Stadt zu unterstützen. Die Stadt hat erkannt, dass die Förderung von ÖPNV, Fuß- und Radverkehr nicht nur klimaschonend ist, sondern auch angesichts des starken Bevölkerungswachstums notwendig geworden ist. Immer mehr Menschen greifen auf das Fahrrad zurück. Der Plan ist nicht nur ein leeres Versprechen. Er enthält konkrete Entwicklungsziele, Qualitätskriterien und Maßnahmen, die bis 2030 umgesetzt werden sollen.

Der Weg zu sicherem Radfahren

Mit einer Vision, die „Radfahren verbindet Leipzig“ lautet, will die Stadt ein sicheres und durchgängiges Radverkehrsnetz schaffen. Die Fortschreibung des Radverkehrsentwicklungsplans formuliert klare Ziele: Der Radverkehrsanteil am Modal Split soll bis 2030 auf 23 % steigen, und das relative Unfallrisiko soll um 25 % gesenkt werden. Das klingt doch schon mal vielversprechend!

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Aber wie sieht der konkrete Plan aus? Es sollen 56 Maßnahmen und 11 Pilotprojekte entwickelt werden, um die Herausforderungen im Radverkehr zu meistern. Dazu gehören unter anderem die Verbesserung der Infrastruktur, die Förderung von Lastenrädern im Wirtschaftsverkehr und die Etablierung eines ganzjährig nutzbaren „365-Tage-Netzes“. Das alles geschieht in enger Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Fachleuten sowie politischen Vertretern – die Stimmen der Leipziger Bevölkerung sind gefragt!

Die Umsetzung der Maßnahmen wird bis 2030 angestrebt. Dabei wird man nicht nur auf die Stadtteile achten, sondern auch auf die Bedürfnisse der Menschen, die auf das Rad angewiesen sind. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ein zentraler Bestandteil – schließlich geht es um ihre Sicherheit und Lebensqualität. Wer könnte da schon widerstehen?

In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen in Anger-Crottendorf wird deutlich: Es ist Zeit für Veränderungen. Die Stadt hat die Chance, nicht nur die Radverkehrssituation zu verbessern, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität zu machen. Und vielleicht, nur vielleicht, können wir bald sicherer und entspannter durch die Straßen Leipzigs radeln.