Endlich fertig: Neuer Abschnitt der A72 zwischen Chemnitz und Leipzig eröffnet
Heute ist der 20.10.2026 und in Leipzig gibt es Grund zur Freude. Ein weiterer Abschnitt der A72, der Autobahn, die Chemnitz mit Leipzig verbindet, ist nun endlich fertiggestellt! Seit Donnerstag können die Fahrzeuge erstmals auf dem neuen, endgültigen Streckenabschnitt zwischen Chemnitz und Leipzig fahren. Das ist doch mal eine gute Nachricht für alle, die sich durch den Verkehr quälen mussten!
Besonders zwischen den Anschlussstellen Rötha und Zwenkau hat sich viel getan. Der neu gebaute Teil in Richtung Leipzig ist jetzt offen, während der Verkehr zuvor auf die gegenüberliegende, provisorische Spur umgeleitet wurde. Aber Moment mal – die Baustelle ist noch nicht ganz abgeschlossen. Der Abschnitt nach Chemnitz ist nach wie vor in Arbeit, und die Autofahrer müssen sich auf einen einzigen Fahrstreifen in jede Richtung einstellen. Das wird uns noch bis zum kommenden Jahr begleiten, bis auch diese Richtung fertig ist.
Komplexe Bauarbeiten und Verzögerungen
Die A72 gilt als eine der kompliziertesten Autobahn-Baustellen Deutschlands – und das hat seine Gründe. Ursprünglich war die Fertigstellung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 geplant. Fast 20 Jahre später rückt die Vollfreigabe jedoch endlich in greifbare Nähe. Die Bauarbeiten waren nicht nur aufgrund der anspruchsvollen Gegebenheiten im Untergrund herausfordernd – wir sprechen hier von einem ehemaligen Tagebaugebiet! – sondern auch weil die alte B95 im gleichen Korridor verläuft und der Verkehr während der Arbeiten aufrechterhalten werden musste. Ein wahrer Balanceakt!
Die Projektverantwortlichen, wie Eric Winter von der Autobahn GmbH, sind jedoch optimistisch. Der Bau liegt „sehr gut im Plan“, und die Arbeiten wurden so koordiniert, dass es keine weiteren Verkehrseinschränkungen geben sollte. Man will ja schließlich nicht, dass die Autofahrer noch mehr Zeit im Stau verbringen müssen, als ohnehin schon nötig. Ab Oktober soll die Fahrbahn nach Leipzig dann vollständig befahrbar sein, und die Arbeiten am Abschnitt nach Chemnitz gehen ebenfalls zügig voran.
Neue Technologien und Lärmschutz
Eine spannende Neuheit ist der Einsatz von offenporigem „Flüsterasphalt“, der den Verkehrslärm um bis zu 40 Prozent reduzieren kann. Das klingt doch mal nach einer echten Verbesserung für die Anwohner! Zudem sind noch einige Arbeiten ausständig, wie das Aufbringen des Fahrbahnbelags und die Fertigstellung von drei Brücken im Bereich der Göselaue. Das alles kostet mittlerweile knapp 338 Millionen Euro. Und ja, die Baupreise sind während der acht- bis neunjährigen Bauzeit ordentlich gestiegen – im Schnitt um etwa zehn Prozent pro Jahr. Wer hätte das gedacht?
Parallel wird auch die angrenzende A38 erneuert, die altersbedingt in die Jahre gekommen ist. Die Autobahn GmbH führt beide Maßnahmen gleichzeitig durch, um eine erneute Sperrung oder weitere Einschränkungen zu vermeiden. Das heißt, die Autofahrer in der Region dürfen sich auf eine deutlich verbesserte Verkehrssituation freuen – zumindest in der Zukunft!
