Heute ist der 20.10.2026 und in Leipzig steht ein spannendes Event an: Der Workshop „Klimakrise als Fluchtursache“ wird am Mittwoch, den 28. Oktober, im Grünen Quartier, Heinrichstraße 9, stattfinden. Von 17:00 bis 21:00 Uhr wird hier der Zusammenhang zwischen der Klimakrise und den Fluchtbewegungen beleuchtet. Und ja, es gibt sogar Küfa (Küchen für alle) und Getränke! Wer dabei sein möchte, sollte sich jedoch zügig anmelden, denn die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung über das Anmeldeformular ist erforderlich. Die Veranstaltung wird von Rigardu e. V. organisiert und ist in deutscher Sprache, wobei die Barrierefreiheit noch unklar ist.

Der Workshop ist für alle Interessierten gedacht – egal ob mit Vorkenntnissen oder als Neueinsteiger. Die Inhalte sind brisant: Es geht um die betroffenen Regionen, die Konsequenzen der Klimakrise und die Herausforderungen, die uns in den kommenden Jahren erwarten. Wusstest du, dass laut einer Schätzung bereits 2025 weltweit 117,3 Millionen Menschen auf der Flucht waren? Und die Zahlen steigen weiter. Parallel dazu sehen wir, wie die globale Durchschnittstemperatur, die CO₂- und Methankonzentration sowie der Meeresspiegel kontinuierlich ansteigen. Das sind alles Themen, die beim Workshop behandelt werden.

Ein Blick auf die globale Realität

Die Klimakrise schreitet schneller voran, als viele es erwartet haben. Dürren, Überschwemmungen, steigende Meeresspiegel – die Welt steht vor enormen Herausforderungen. Besonders betroffen sind geflüchtete Menschen und die Aufnahmeländer in fragilen Regionen. Klimarisiken verstärken die Vertreibung und verschärfen bestehende soziale und wirtschaftliche Belastungen. Das ist kein abstraktes Problem, sondern betrifft Millionen von Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Naturkatastrophen oder Klimafolgen verlassen müssen.

Ein ganz großer Teil der Geflüchteten – etwa 75 Prozent oder rund 86 Millionen Menschen – lebt in Gebieten mit hohem Klimarisiko. Oft sind sie nicht in der Lage, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Im Jahr 2024 gab es allein 150 extreme Wetterereignisse, und im Durchschnitt verloren täglich etwa 67.000 Menschen ihr Zuhause aufgrund klimabedingter Katastrophen. Die Zukunft sieht düster aus: Bis 2040 könnte die Zahl der Länder mit extremer Klimagefährdung von drei auf 65 steigen. Und viele dieser Länder haben bereits große Flüchtlingsgemeinschaften.

Klimaflucht und ihre Folgen

Was bedeutet das für die Menschen? Klimawandel und Konflikte überschneiden sich zunehmend. Oft werden Lebensgrundlagen durch wiederholte Vertreibungen zerstört, was die Sicherheit, Bildung und Gesundheit der Betroffenen gefährdet. Die UNHCR hat zur COP30, die 2025 in Belém, Brasilien stattfand, wichtige Berichte veröffentlicht, die die Verbindung zwischen Klimafolgen und Vertreibung dokumentieren. Ein zentraler Punkt ist, dass die Klimakrise nicht nur Umweltprobleme schafft, sondern auch soziale Spannungen und Konflikte verstärken kann.

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Das UNHCR unterstützt daher Anpassungs- und Schutzmaßnahmen, etwa durch den Bau von Dämmen zur Sicherung der Wasserversorgung oder durch Trainings in nachhaltiger Landwirtschaft. Gleichzeitig wird versucht, die negativen Umweltauswirkungen von Flüchtlingsansiedlungen zu minimieren. Diese Herausforderungen sind gewaltig und erfordern ein Umdenken auf globaler Ebene.

Umso wichtiger ist es, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden. Der Workshop am 28. Oktober bietet die Möglichkeit, mehr über diese Zusammenhänge zu erfahren und sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Lass uns gemeinsam darüber nachdenken, wie wir die Klima(un)gerechtigkeit angehen können!