Glasfaser-Power für Oberspreewald-Lausitz: 50 Millionen Euro für digitale Zukunft
In Oberspreewald-Lausitz tut sich was – und das ist kein Scherz! Ein stolzes Paket von 50 Millionen Euro fließt in den Ausbau des Glasfaser-Netzes. Der offizielle Startschuss fiel in Altdöbern, und es ist nicht nur ein kleines Projekt, das hier gestartet wird. Rund 14.000 Anschlüsse in 25 Orten sind geplant, und die Bauzeit wird voraussichtlich drei Jahre in Anspruch nehmen. Da kann man schon mal die Hände reiben!
Finanziert wird das Ganze durch ein cleveres Zusammenspiel von Landes- und Bundesmitteln im Rahmen des „Graue-Flecken-Programms“. Das bedeutet konkret etwa 50,7 Millionen Euro, die in etwa 670 Kilometer neue Glasfaserleitungen und 500 Netzverteiler investiert werden. Wenn das mal nicht nach einer digitalen Revolution klingt! Internetgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s sollen in den betroffenen Kommunen wie Neu-Seeland, Neupetershain, Altdöbern, Bronkow und vielen anderen möglich sein. Und das Beste: Ein Hausanschluss im Ausbaugebiet ist kostenlos, vorausgesetzt, man kümmert sich rechtzeitig um Aufträge und Gestattungen.
Die betroffenen Gemeinden
Die Liste der betroffenen Kommunen ist lang und vielfältig: Luckaitztal, Calau, Vetschau/Spreewald, Lübbenau/Spreewald, Großräschen, Frauendorf – um nur einige zu nennen. Es ist ein umfassendes Vorhaben, das die digitale Anbindung in der Region erheblich verbessern soll. Vor dem Start dieses Projekts hat bereits das „Weiße-Flecken-Programm“ 5400 Haushalte mit einer Breitbandversorgung von weniger als 30 Mbit/s an die leistungsfähige Breitbandversorgung angeschlossen.
Was bedeutet das für die Menschen vor Ort? Eine spürbare Verbesserung der Internetgeschwindigkeit, mehr Möglichkeiten für Homeoffice, Online-Bildung und den Zugang zu digitalen Dienstleistungen. Das lässt sich nur schwer in Worte fassen, aber die Vorfreude ist greifbar. Wenn man bedenkt, wie wichtig ein stabiler Internetzugang heutzutage ist, wird einem klar, wie wertvoll dieses Projekt für die Region ist.
Ein Blick auf den nationalen Kontext
Und während wir hier in Oberspreewald-Lausitz auf den Glasfaserausbau setzen, gibt es auch auf nationaler Ebene bedeutende Entwicklungen. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag den flächendeckenden Glasfaserausbau als zentrales Ziel festgelegt. Ein neues Beschleunigungsgesetz wurde eingeführt, das dafür sorgt, dass die Genehmigungsverfahren für den Leitungsbau schneller vonstattengehen. Das Ganze ist als „überragendes öffentliches Interesse“ klassifiziert, was die Erschließung unversorgter Gebiete erleichtert. Ist das nicht ein erfreuliches Signal?
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hebt die Bedeutung leistungsfähiger Telekommunikationsnetze für unsere Gesellschaft hervor. Fast 99 Prozent der Haushalte in Deutschland haben heute Zugang zu Breitbandanschlüssen mit mindestens 16 Megabit pro Sekunde. Über 85 Prozent können sogar auf Downloadraten von mindestens 200 Megabit pro Sekunde zugreifen. Und es wird noch besser: 76,5 Prozent der Haushalte haben Zugang zu Gigabitanschlüssen – also 1.000 Megabit pro Sekunde. Der Glasfaserausbau hat sich bis Mitte 2024 nahezu verdoppelt, was beeindruckende 35 Prozent der privaten Haushalte entspricht.
Das ist eine Entwicklung, die nicht nur in Oberspreewald-Lausitz, sondern in ganz Deutschland mit Spannung verfolgt wird. Die EU-Kommission bezeichnet den Fortschritt im Glasfaserausbau als „spektakulär“. Es tut sich also was, und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die digitale Landschaft weiter verändern wird.




