Heute ist der 2.11.2026 und in Leipzig-Möckern hat sich ein skurriles, aber auch ärgerliches Ereignis zugetragen. Unbekannte haben eine kombinierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der Kreuzung Georg-Schumann-Straße/Slevogtstraße mit roter Farbe besprüht. Man fragt sich, was diese Leute sich dabei gedacht haben! Die Kamerafenster sind jetzt völlig unbrauchbar, und die Anlage funktioniert nicht mehr. Ein Schriftzug und ein Symbol in der Größe von etwa 2 × 0,5 Metern machen die Sache nicht besser. Die Höhe des Sachschadens? Noch nicht bekannt, aber man kann sich vorstellen, dass das eine kostspielige Angelegenheit wird.

Die Taten scheinen in dieser Stadt irgendwie zuzunehmen. Am selben Abend in Pegau – nur einen Katzensprung entfernt – wollte ein 42-jähriger Ukrainer sich einer Verkehrskontrolle entziehen. Der Mann war mit einem Mercedes Sprinter unterwegs und entschloss sich, einfach mal ordentlich Gas zu geben. Überhöhte Geschwindigkeit, na klar! Die Flucht führte ihn schließlich auf ein Grundstück in der Bahnhofstraße. Dort ließ er den Transporter zurück und versuchte, sich im Keller eines Hauses zu verstecken. Ein bisschen naiv, oder? Die Polizei fand ihn dort allerdings recht schnell und stellte ihn. Ein Drogenschnelltest fiel positiv auf Amphetamine aus, und der Mann konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen. Es wird jetzt untersucht, wie ein gestohlener E-Scooter, den die Beamten ebenfalls im Keller fanden, dorthin gelangte. Das ist ja auch ein Ding!

Verkehrsunfall auf der B6

Ein weiterer Vorfall, der am Morgen des 2. November auf der B6 in Schkeuditz passierte, hat die Gemüter erregt. Ein 25-Jähriger fuhr mit einem Mitsubishi Space geradeaus, während eine 26-jährige deutsche Fahrerin mit ihrem Mini Cooper von der Heinrich-von-Stephan-Straße nach links auf die B6 in Richtung Leipzig abbog. Und dann kam es, wie es kommen musste: Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Der Sachschaden? Schätzungsweise 10.000 Euro. Das Polizeirevier Leipzig-Nord hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen, und man fragt sich, ob es nicht besser gewesen wäre, etwas langsamer zu fahren.

Insgesamt scheinen die letzten Tage in Leipzig und Umgebung geprägt von einer gewissen Unruhe zu sein. Ob es an der Dunkelheit der Jahreszeit liegt oder an etwas anderem, bleibt zu klären. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, um die Situation im Griff zu behalten. Man kann nur hoffen, dass die Bürger aufrütteln und sich der Verantwortung im Straßenverkehr bewusst werden. Denn eines ist sicher: Solche Vorfälle haben nichts mit einem entspannten Stadtleben zu tun.