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Der Festakt der Guggenmusikgruppe „Lärtschi“ in Schönenberg war ein wahrhaft unvergessliches Ereignis! Die Atmosphäre war geprägt von Freude, Gemeinschaft und der unbändigen Leidenschaft für die Guggemusik, die an diesem Wochenende zelebriert wurde. Christian Held, der seit 2019 als Vorsitzender der Gruppe die Zügel in der Hand hält, ließ in seiner Ansprache die Gründungsgeschichte Revue passieren. Es war der 18. März 1982, als Bruno Eichin die zündende Idee hatte, diese Musikergruppe ins Leben zu rufen. Ein schöner Gedanken, oder? Held sprach von „Heimat“ und „Gemeinschaft“, genau das, was die „Lärtschi“ für viele bedeutet.

Vor dem offiziellen Teil des Festaktes gab es ein Bobby Car-Rennen, das von Jörg Behringer gewonnen wurde. Wer hätte gedacht, dass diese kleinen Gefährte so viel Spaß bringen können! An diesem Tag überreichten verschiedene Vereine Geschenke an die „Lärtschi“. Beate Wassmer von der Narrenzunft Gresgen bedankte sich sogar in Reimform – das hat für einige Lacher gesorgt. Eine Holzbank von der Dorfgemeinschaft und ein Brett mit einem Bild der Lärtschi-Larve von den Stolle Wölf waren weitere schöne Gesten, die die Verbundenheit der Gemeinschaft zeigten.

Musikalische Höhepunkte und tolle Stimmung

Die Feierlichkeiten dauerten insgesamt drei Tage und waren gespickt mit musikalischen Highlights. Das „Alpen-Eddi“-Duo sowie die „Gässlifetzer Ebringen“ sorgten für mitreißende Unterhaltung und animierten viele zum Tanzen. Und dann waren da noch die Auftritte der „Chaibe-Loch-Lärtschi“, die sowohl in aktuellen als auch in ehemaligen Kostümen glänzten. So viel Kreativität und Freude an der Musik! Man konnte die Begeisterung der Zuschauer förmlich spüren, als die Klänge durch die Straßen hallten.

Ortsvorsteher Ewald Ruch hob das gute Verhältnis zwischen der Guggenmusikgruppe und der Dorfgemeinschaft hervor. Das hat man nicht nur gehört, sondern auch gesehen – die Freude, die der Anlass mit sich brachte, war ansteckend. Roland Stiegeler würdigte in seinen Worten den Vorstand und Christian Held, was zeigt, wie wichtig die Arbeit der „Lärtschi“ für die Region ist. Und ja, Stefan Keller von den Steisäckli bedankte sich sogar für die Verlängerung des Vatertagsfestes – das zeigt, wie sehr die Guggemusik in die Herzen der Menschen eingezogen ist.

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Ein Blick auf die Wurzeln der Guggemusik

Doch was macht die Guggemusik eigentlich so besonders? Sie hat ihre Wurzeln im alemannischen Raum und wird auch „Guggemoseg“ oder „Guuggenmusig“ genannt. Die mitreißende, rhythmisch unterlegte Blasmusik wird oft „falsch“ gespielt, was sie so charmant und einzigartig macht. Die Musiker verkleiden sich und tragen Masken – ein Brauch, der dazu dient, Wintergeister mit lauter Musik und bunten Kostümen auszutreiben. Ursprünglich war die Musik laut und jämmerlich, und die ersten Guggemusiken zogen bereits im 16. Jahrhundert umher, um das Winterunheil zu vertreiben.

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Heutzutage sind Guggemusiken ein fester Bestandteil der schwäbisch-alemannischen Fasnacht, und sie haben sich in den letzten Jahrzehnten weit über die Grenzen der Schweiz hinaus verbreitet. Von Volks- und Kinderliedern bis hin zu bekannten Popsongs – die Vielfalt ist schier unendlich! Es ist faszinierend zu sehen, wie sich diese Tradition über die Jahre entwickelt hat und immer noch so viele Menschen begeistert.

In Schönenberg hat die „Lärtschi“ einen ganz besonderen Platz eingenommen. Die Verbindung zwischen den Menschen, die Freude an der Musik und die unvergesslichen Momente, die sie schaffen, sind das Herzstück dieser Gruppe. Und das Festival hat einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig solche Gemeinschaftserlebnisse sind. Der Klang der Blasmusik und das Lachen der Menschen werden noch lange in Erinnerung bleiben.