Petting besiegt Schönau in umstrittenem Duell mit 5:2
Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt am 27. Oktober 2026, war das Fußballfeld in Schönau Schauplatz eines spannenden Duells, das die Zuschauer nicht ganz so fesselte, wie man es sich gewünscht hätte. Der TSV Petting setzte sich gegen die SG Schönau mit 5:2 durch. Vor gerade mal 150 Zuschauern, die sich an einem trüben Tag im Stadion versammelten, war die Partie, um es freundlich auszudrücken, eher chancenarm.
Die SG Schönau musste ohne ihren Schlüsselspieler, den kreativen Kopf Stefan Weinbuch, antreten – eine Lücke, die sich schnell bemerkbar machte. Petting hingegen hatte mit Simon Jauk einen echten Geschwindigkeitsrausch auf dem Platz. Der Neuzugang vom SV Kirchanschöring erzielte gleich zwei Tore per Elfmeter und war der entscheidende Akteur in dieser Begegnung.
Ein Spiel mit umstrittenen Entscheidungen
Josef Berger brachte die Gäste in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Schönau gab sich jedoch nicht so schnell geschlagen und versuchte, offensiv anzugreifen, doch die fehlende Durchschlagskraft machte sich schnell bemerkbar. In der 37. Minute fiel dann ein umstrittener Elfmeter, den Simon Jauk sicher verwandelte. Viele in den Reihen der Schönauer hatten ihre Zweifel an der Entscheidung des Schiedsrichters Udo Dengel, doch die Realität auf dem Platz sprach eine andere Sprache: 2:0 für Petting.
Nach der Halbzeitpause sah es zunächst so aus, als könnte Schönau zurückkommen. Sie spielten auf Augenhöhe, aber dann kam der Schock in der 58. Minute: Ein erneuter Elfmeter für Petting, auch diese Entscheidung sorgte für Erstaunen bei den Spielern und Zuschauern. Jauk verwandelte wieder und stellte auf 3:0. Korbinian Kastner konnte zwar in der 65. Minute auf 1:3 verkürzen, doch Berger stellte nur fünf Minuten später den alten Abstand wieder her.
Ein offenes Spiel mit vielen Toren
In der 84. Minute gelang Vinzenz Scheungrab der nächste Lichtblick für Schönau, als er nach einem Freistoß auf 2:4 verkürzte. Doch die Freude währte nur kurz. Tobias Glatthor erhöhte in der Nachspielzeit auf 5:2, nachdem Schönau alles nach vorne geworfen hatte und sich damit selbst in die Bredouille brachte.
Trainer Thomas Kastner von Schönau äußerte sich nach dem Spiel kritisch und sprach von „zu vielen Fehlpässen und fehlender Cleverness der jungen Spieler“. Gleichzeitig zollte er dem TSV Petting Respekt und bezeichnete sie als ein „sehr starke Mannschaft“. Auf der anderen Seite bleibt zu erwähnen, dass die Verfolger wie die SG Chieming/Grabenstätt, SV Kirchanschöring II und DJK Weildorf ihre Spiele gewannen und die Spannung um die Tabellenspitze hoch bleibt.
Die SG Schönau hat am kommenden Freitag die Gelegenheit, sich gegen den SV Ruhpolding zu rehabilitieren. Für den TSV Petting war dies ein wichtiger Sieg im Kampf um die vorderen Plätze, aber das Gefühl bleibt, dass die Begegnung nicht ganz das Potenzial ausgeschöpft hat, das sie hätte bieten können.
