Frederick-Tag 2026: Lesefest begeistert Schüler mit regionaler Literatur und interaktiven Lesungen
Ein strahlend blauer Himmel über Schönau – so könnte der perfekte Rahmen für eine Lesung kaum schöner sein! Gestern fand auf dem Pausenhof der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental eine ganz besondere Veranstaltung statt, die nicht nur die Herzen der Schülerinnen und Schüler eroberte, sondern auch die Fantasie anregte. Anlässlich des Frederick-Tags, einem landesweiten Literatur- und Lesefest in Baden-Württemberg, lauschten die Kinder gebannt den Auszügen aus dem Kinderroman „Xaver aus dem Uhrenland“ von der talentierten Schwarzwälder Autorin Heidi Knoblich. Die Veranstaltung war mehr als nur ein einfaches Vorlesen; sie verband ein spannendes Leseerlebnis mit der regionalen Heimatgeschichte – ein echter Höhepunkt für die jungen Zuhörer.
Die Initiative des Frederick-Tags verfolgt ein wichtiges Ziel: Kinder und Jugendliche für Bücher zu begeistern und ihre Freude am Lesen zu fördern. Diese Verbindung zur Literatur ist von großer Bedeutung, gerade in einer Welt, in der digitale Medien dominieren. Und das Beste? Heidi Knoblich wird persönlich an die Gemeinschaftsschule zurückkehren, um aus ihrem Werk vorzulesen! Das ist sicher ein Erlebnis, auf das sich die Schülerinnen und Schüler schon jetzt freuen.
Ein Fest für die ganze Region
Der Frederick-Tag findet in diesem Jahr vom 12. bis 23. Oktober 2026 statt und lädt Kulturträger sowie Schulen in ganz Baden-Württemberg dazu ein, daran teilzunehmen. Egal ob Grundschule oder berufliche Bildungseinrichtung, jede Schulart kann mitmachen! Und das nicht nur vor Ort, sondern auch digital, denn der fbk Baden-Württemberg bietet wieder „Frederick digital“ an. Am 13. und 14. Oktober 2026 gibt es kostenlose Lesungen für alle Klassenstufen über einen YouTube-Livestream – ohne Anmeldung! Wie cool ist das denn? Schülerinnen und Schüler können live über einen Chat teilnehmen und mit den Autoren interagieren.
Die Veranstaltungen sind vielfältig – Lesungen, Schreibwerkstätten, Bibliotheksnächte und mehr. Das Spektrum reicht von Angeboten für Kinder und Jugendliche bis hin zu Veranstaltungen für Erwachsene. Wusstet ihr, dass der Frederick-Tag bereits 1997 von der Landesregierung initiiert wurde? In den letzten 20 Jahren haben mehr als 49.000 Schulklassen mit etwa 1,3 Millionen Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Das ist eine ganz schöne Zahl, oder?
Ein Blick in die Zukunft
Die zentrale Koordination des Frederick-Tags übernimmt das Regierungspräsidium Tübingen, während das Kultusministerium, der Friedrich-Bödecker-Kreis und andere Partner die Veranstaltungen unterstützen. Dabei geht’s nicht nur um den Spaß am Lesen, sondern auch um die Förderung von Lesungen, Schreibwerkstätten und kreativen Aktivitäten – aber keine Leseshows mit professionellen Vorlesern, das wäre dann doch nicht ganz im Sinne der Initiative.
Wer selbst eine Veranstaltung plant, kann sich auf der Website www.frederick.de umschauen. Dort gibt es Ideen, Checklisten und alle Informationen, die man braucht. Aber aufgepasst: Anträge auf finanzielle Unterstützung müssen bis zum 22. Mai 2026 eingereicht werden, und die Förderungen hängen von den verfügbaren Mitteln ab – also lieber frühzeitig kümmern!
Die Aktion ist nicht nur ein Fest für die Leselust, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, den Austausch zwischen Schulen, Bibliotheken und Autoren zu fördern. Und wenn ihr das nächste Mal in einer Bibliothek oder Buchhandlung seid, denkt daran, wie viele Geschichten nur darauf warten, entdeckt zu werden. Vielleicht wird auch das nächste große Lese-Abenteuer auf dem Pausenhof eurer Schule gefeiert!
