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In Schönau, einem idyllischen Flecken, wo man die Ruhe der Natur genießen kann, wird bald das digitale Zeitalter eingeläutet. NetCom BW hat große Pläne: Ab Juni wird mit dem Ausbau eines modernen Glasfasernetzes begonnen. Heißt konkret: Rund 360 Gebäude werden an das neue Netz angeschlossen! Das klingt schon mal vielversprechend, oder? Die Arbeiten werden in sieben Bauabschnitten durchgeführt, beginnend im südwestlichen Teil Schönaus. Man sagt, der Ausbau sei nach dem Fiber-to-the-Building (FTTB) Konzept geplant – und das dürfte so manchem die Augen leuchten lassen. Schließlich will man ja nicht mehr mit lahmem Internet kämpfen!

Um die 16 Kilometer an Glasfaserleitungen werden verlegt, dazu kommen etwa 20 Netzverteiler und drei Multifunktionsgehäuse. Das klingt nach einer Menge Kabel und einem großen Plan! Interessanterweise wird der Ausbau nicht nur unabhängig betrachtet; es gibt Synergien mit Erneuerungs- und Verstärkungsmaßnahmen im örtlichen Stromnetz. Über 40% der Trassen werden davon profitieren. Das lässt darauf schließen, dass die Verantwortlichen wirklich ganzheitlich denken. Netze BW ist als Generalunternehmerin für die NetCom BW im Einsatz – man hat also die richtigen Partner an der Hand.

Ein Blick über die Grenzen Schönaus

Das Projekt in Schönau ist nicht das einzige Vorhaben der NetCom BW. Tatsächlich plant das Unternehmen den flächendeckenden Ausbau eines modernen Glasfasernetzes in Aichtal, Neckartailfingen und Schlaitdorf. Ziel ist es, eine zukunftssichere digitale Infrastruktur zu schaffen, die nicht nur für Privathaushalte, sondern auch für Unternehmen von Bedeutung ist. Damit wird die Region für die nächsten Jahre bestens gerüstet sein. Ab dem 18. August 2025 können die Bürger ihren Glasfaseranschluss online buchen, was die Sache noch einfacher macht.

Finanziert wird der Ausbau vollständig aus eigenen Mitteln. Das ist bemerkenswert, denn es zeigt, dass NetCom BW hinter ihrem Vorhaben steht. Die Auftragsquote von mindestens 40 Prozent muss in jeder Kommune erreicht werden, um das Projekt wirtschaftlich tragfähig zu machen. Das ist ein kluger Schachzug, der sicherstellt, dass die Investitionen auch wirklich ankommen. Wenn diese Zielmarke erreicht wird, geht es mit der Bauvergabe und Detailplanung weiter. Bereits für 2027 ist der Baustart vorgesehen – das ist nicht mehr lange hin!

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Warum das Ganze wichtig ist

Das Thema digitale Infrastruktur hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Schnelleres Internet und der neueste Mobilfunkstandard sind entscheidend für die Modernisierung des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Die Bundesregierung hat erkannt, dass Bürger, Unternehmen und Verwaltungen zuverlässige digitale Netze benötigen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird der Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen als „überragendes öffentliches Interesse“ eingestuft. Das bedeutet, dass Genehmigungsverfahren für den Bau von Mobilfunkmasten und Glasfaserleitungen vereinfacht werden – eine Notwendigkeit, die in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie oder auch bei Naturkatastrophen deutlich wird.

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Aktuell sind in Deutschland bereits 79 Prozent der Haushalte mit Gigabit-Anschlüssen versorgt, und Glasfaseranschlüsse sind für über 42 Prozent verfügbar. Das ist ein guter Anfang, aber die Flächenabdeckung muss weiter ausgebaut werden. Nur so kann eine verlässliche digitale Infrastruktur geschaffen werden, die alle Bedürfnisse abdeckt. Wer hätte gedacht, dass man mit ein paar Metern Kabel so viel bewegen kann? Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den großen Unterschied machen.